Transfer-Ticker
4. November 2026
13:23 Uhr

Offiziell: Lausanne holt seinen Aufstiegshelden zurück

imago1071739176h
Ludovic Magnin ist neuer Trainer von Lausanne Sport. (Foto: Imago)

Nur einen Tag nach der Trennung von Luka Elsner hat der FC Lausanne-Sport dessen Nachfolger präsentiert: Ludovic Magnin kehrt mit sofortiger Wirkung auf die Trainerbank des Schweizer Erstligisten zurück. Der 47 Jahre alte Waadtländer unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028 und übernimmt die Mannschaft in schwieriger Lage. Nach zwölf Spieltagen steht Lausanne mit sechs Punkten am Tabellenende der Super League, der Rückstand auf den Vorletzten Grasshopper Club Zürich beträgt vier Zähler. Für die Vereinsführung besitzt der Klassenerhalt deshalb oberste Priorität. Dabei setzt der Klub auf einen Trainer, der das Umfeld, die Abläufe und die Erwartungen an der Tuilière bestens kennt. Magnin folgt auf Elsner, dessen im Sommer begonnene Amtszeit nach dem misslungenen Saisonstart und der spektakulären 4:5-Niederlage gegen den FC Thun trotz einer zwischenzeitlichen 4:1-Führung vorzeitig beendet worden war.

Für Magnin ist es bereits die zweite Amtszeit bei seinem Heimatverein. Zwischen 2022 und 2025 führte der frühere Schweizer Nationalspieler Lausanne zunächst zurück in die Super League, sicherte in der folgenden Saison den Klassenerhalt und erreichte 2025 erstmals seit 15 Jahren wieder einen europäischen Wettbewerb. Nach 123 Pflichtspielen verließ er den Klub im Sommer 2025 in Richtung FC Basel. Dort endete seine Tätigkeit im Januar 2026 nach 33 Partien, seither war der langjährige Bundesliga-Profi ohne Trainerposten. Als Spieler hatte Magnin unter anderem für Werder Bremen und den VfB Stuttgart auf dem Platz gestanden und mit beiden Klubs die deutsche Meisterschaft gewonnen. Nun soll er in Lausanne erneut eine Wende einleiten. Der Auftrag fällt dieses Mal deutlich akuter aus: Magnin muss einer verunsicherten Mannschaft schnell Stabilität verleihen, den Abstand zum rettenden Ufer verkürzen und verhindern, dass der Traditionsverein frühzeitig den Anschluss verliert.

13:14 Uhr

Offiziell: Fürth belohnt Bansés starkes Comeback

imago1085435143h
Sacha Bansé hat seinen Vertrag in Fürth verlängert. (Foto: Imago)

Die SpVgg Greuther Fürth hat den Vertrag mit Sacha Bansé vorzeitig verlängert und damit einen Leistungsträger langfristig gebunden. Das ursprünglich am Saisonende auslaufende Arbeitspapier des 25 Jahre alten Mittelfeldspielers gilt bis zum 30. Juni 2029. Darüber hinaus sicherte sich das Kleeblatt eine Option auf eine weitere Saison. Bansé gehört in der laufenden Spielzeit nach zehn Einsätzen zu den konstantesten Fürthern und stand bislang in jeder Partie in der Startelf. Dabei überzeugt der Nationalspieler Burkina Fasos vor allem mit seiner Physis, Laufstärke und Bereitschaft, defensiv Räume zu schließen und zusätzliche Wege zu übernehmen. Geschäftsführer Sport Daniel Meyer bezeichnete den Sechser als wichtige Säule im Mannschaftsgefüge. Für Trainer Heiko Vogel ist Bansé ein Spieler, den sich jeder Coach wünsche: Auch ohne ständig im Mittelpunkt zu stehen, besitze er für das Team eine enorme Bedeutung.

Die Vertragsverlängerung ist zugleich die Belohnung für ein bemerkenswertes Comeback. Bansé war im Sommer 2024 von Standard Lüttich nach Fürth gewechselt und kam in seiner ersten Saison auf 21 Einsätze in der 2. Bundesliga. Anschließend warfen ihn anhaltende Knieprobleme weit zurück. Nach zwei Operationen bestritt er in der gesamten Spielzeit 2025/26 lediglich eine Ligapartie. Der Verein hielt dennoch an ihm fest und gab dem Mittelfeldspieler die notwendige Zeit für seine Rückkehr. Dieses Vertrauen zahlt Bansé nun mit starken Leistungen zurück. Der in Belgien geborene Nationalspieler erklärte, die Unterstützung nach seiner langen Verletzung sei keineswegs selbstverständlich gewesen. In Fürth fühle er sich wie in einer großen Familie und wolle dem Klub die Wertschätzung mit vollem Einsatz zurückgeben. Mit der Verlängerung setzt das Kleeblatt auf Kontinuität im Zentrum: Bansé soll auch künftig mit Mentalität, Zweikampfstärke und Laufleistung das Fürther Spiel prägen.

13:00 Uhr

Offiziell: Salzburg macht bei Zabransky Nägel mit Köpfen

imago1085169880h
Valentin Zabransky hat seinen Vertrag verlängert. (Foto: Imago)

Der FC Red Bull Salzburg hat den Vertrag mit Valentin Zabransky vorzeitig bis zum 30. Juni 2030 verlängert. Zabranskys bisheriges Arbeitspapier war noch bis 2029 gültig, nach seinem rasanten Aufstieg erhält er nun einen um ein weiteres Jahr verlängerten Vertrag. Der 1,93 Meter große Wiener gehört in seiner ersten vollständigen Saison bei den Profis auf Anhieb zum Stammpersonal und entwickelte sich zu einer Konstante in der Salzburger Defensive. In der laufenden Spielzeit absolvierte er bereits 17 Pflichtspiele für die Mannschaft von Trainer Danny Röhl. Seine Leistungen blieben auch dem österreichischen Verband nicht verborgen: Zabransky schaffte den Sprung in die U21-Auswahl und stand für das A-Nationalteam bereits auf Abruf bereit.

Der beidfüßige Innenverteidiger wechselte Anfang 2021 aus dem Nachwuchs des FC Stadlau in die Red-Bull-Akademie und durchlief dort die Mannschaften von der U15 bis zur U18. Anschließend sammelte er beim FC Liefering erste Erfahrungen im Erwachsenenfußball und kam für das Kooperationsteam auf 28 Einsätze in der 2. Liga. Im Februar 2025 erhielt Zabransky seinen ersten langfristigen Vertrag in Salzburg, ehe er im Sommer 2026 dauerhaft in den Profikader aufrückte. Sein Pflichtspieldebüt für die erste Mannschaft feierte er im österreichischen Pokal, wenig später etablierte er sich auch in der Bundesliga und auf internationaler Bühne. Salzburg honoriert diese Entwicklung nun frühzeitig und sichert sich die Dienste eines der auffälligsten heimischen Abwehrtalente für vier weitere Jahre. Zabransky verbindet körperliche Präsenz mit Ruhe im Spielaufbau und kann durch seine Beidfüßigkeit auf beiden Positionen in der Innenverteidigung eingesetzt werden. Die Verlängerung ist zugleich ein weiteres Signal für den Salzburger Weg, junge Spieler aus der eigenen Akademie über Liefering an die Profis heranzuführen.

11:00 Uhr

Offiziell: Fonseca verlässt Lyon – Sporting zahlt Millionen

imago1085432365h
Paulo Fonseca ist nicht länger Trainer von Olympique Lyon. (Foto: Imago)

Paulo Fonseca verlässt Olympique Lyon und steht unmittelbar vor einem Engagement bei Sporting Lissabon. OL gab am Mittwoch offiziell bekannt, den 53 Jahre alten Portugiesen von seinen Aufgaben freigestellt zu haben. Fonseca hatte die Vereinsführung zuvor darüber informiert, dass er das Angebot aus seiner Heimat annehmen und Lyon während der laufenden Saison verlassen möchte. Der französische Klub erklärte, diese unerwartete Entscheidung und deren Zeitpunkt zu bedauern. Eine Fortsetzung der Zusammenarbeit sei nach dem klaren Wechselwunsch jedoch nicht mehr sinnvoll gewesen. Fonsecas Vertrag in Lyon wäre noch bis zum 30. Juni 2027 gelaufen. Sporting zahlt für die vorzeitige Auflösung eine Entschädigung in Höhe von fünf Millionen Euro. Der Klub aus Lissabon hat den Trainer noch nicht selbst präsentiert, durch die Mitteilung aus Lyon ist der bevorstehende Wechsel aber praktisch bestätigt.

Fonseca hatte Olympique Lyon im Januar 2025 übernommen und die Mannschaft trotz der schwierigen finanziellen Situation wieder in die französische Spitzengruppe geführt. In der laufenden Saison liegt OL auf Rang drei und damit nur drei Punkte hinter Meister Paris Saint-Germain. Insgesamt betreute der Portugiese die Mannschaft in 83 Pflichtspielen. Bis zur nächsten Länderspielpause übernimmt zunächst der bisherige Co-Trainer Jorge Maciel, während die Verantwortlichen nach einer dauerhaften Lösung suchen. In Lissabon folgt Fonseca auf Rui Borges, von dem sich Sporting am Sonntag getrennt hatte. Für den früheren Trainer der AS Rom, der AC Mailand, des OSC Lille und von Schachtar Donezk bedeutet der Wechsel die Rückkehr in seine Heimat. Dort hatte er unter anderem den FC Porto und Sporting Braga betreut. Mit Braga gewann er 2016 den portugiesischen Pokal, ehe er ins Ausland wechselte. Nun soll Fonseca Sporting wieder auf Kurs bringen und den Tabellendritten zurück in das Titelrennen führen.

10:45 Uhr

Offiziell: Parker kehrt zu West Ham zurück – Auftrag Aufstieg

imago1076480336h
Scott Parker übernimmt West Ham United. (Foto: Imago)

Scott Parker ist neuer Cheftrainer von West Ham United. Der Premier-League-Absteiger gab die Verpflichtung des 46-Jährigen am Mittwoch offiziell bekannt. Parker unterschrieb bei den Londonern einen Vertrag über zweieinhalb Jahre und ist damit bis 2029 gebunden. Er folgt auf Nuno Espirito Santo, den West Ham erst am Dienstag nach dem enttäuschenden Saisonstart freigestellt hatte. Parker übernimmt die Mannschaft mit sofortiger Wirkung und sitzt bereits am Mittwochabend im Auswärtsspiel bei Cardiff City auf der Bank. Unterstützt wird er zunächst von Steve Potts, Gerard Prenderville und Billy Lepine. Auch Mark Noble soll eng mit seinem früheren Mitspieler zusammenarbeiten.

Parker kehrt damit zu einem Verein zurück, bei dem er als Spieler eine prägende Zeit erlebt hatte. Zwischen 2007 und 2011 absolvierte der ehemalige englische Nationalspieler 129 Pflichtspiele für die Hammers, führte die Mannschaft als Kapitän an und wurde dreimal nacheinander zum Spieler des Jahres gewählt. Nun soll er West Ham zurück in die Premier League bringen. Seine Bilanz im englischen Unterhaus macht ihn dafür zu einer naheliegenden Wahl: Parker führte bereits den FC Fulham, den AFC Bournemouth und den FC Burnley aus der Championship in die höchste Spielklasse. Mit Burnley sammelte er in der Saison 2024/25 insgesamt 100 Punkte und kassierte in 46 Ligaspielen lediglich 16 Gegentore. Im April 2026 endete seine Amtszeit nach dem erneuten Abstieg der Clarets. Bei West Ham wartet nun die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Nach 13 Spieltagen belegt der Klub mit 22 Punkten nur Rang acht und läuft den eigenen Aufstiegsambitionen hinterher. Parker spricht dennoch von einer besonderen Rückkehr und zeigt sich überzeugt, seine Erfahrung aus drei erfolgreichen Aufstiegskampagnen einbringen zu können. Der Klub bezeichnete ihn als einstimmige Wunschlösung des Vorstands.

10:00 Uhr

Offiziell: Nürnberg findet Chatzialexious Erben in den eigenen Reihen

imago1077270695h
Dieter Frey war bislang im Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Nürnberg tätig. (Foto: Imago)

Der 1. FC Nürnberg hat die Nachfolge des zu Eintracht Frankfurt wechselnden Joti Chatzialexiou schnell geregelt. Dieter Frey übernimmt mit sofortiger Wirkung den Posten als Sportvorstand beim Club. Damit setzt der fränkische Traditionsverein auf eine interne Lösung und befördert seinen bisherigen Direktor des Nachwuchsleistungszentrums. Eigentlich war vorgesehen, dass Chatzialexiou erst zum 1. Februar 2027 nach Frankfurt wechselt und die Nürnberger durch das Wintertransferfenster führt. Durch Freys sofortigen Amtsantritt sind die sportlichen Verantwortlichkeiten früher neu geordnet. Aufsichtsratschef Peter Meier bezeichnete den 54-Jährigen als „logische und bestmögliche Lösung“, um den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Frey habe maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Nachwuchsarbeit, der Förderung eigener Talente und deren regelmäßigem Sprung zu den Profis.

Der frühere Bundesliga-Profi ist eng mit dem 1. FC Nürnberg verbunden. Zwischen 2001 und 2004 lief Frey selbst für den Club auf, anschließend arbeitete er unter anderem als Nachwuchstrainer und Ausbildungsleiter. Nach seiner aktiven Karriere studierte er Lehramt und unterrichtete Mathematik sowie Wirtschaft und Recht an der Bertolt-Brecht-Schule in Nürnberg. Seit Sommer 2024 war er hauptamtlich für den FCN tätig, im Februar 2026 stieg er zum Direktor ClubNachwuchs auf. Als Profi absolvierte der frühere U-Nationalspieler 128 Bundesliga-Partien für den FC Bayern München, den SC Freiburg, Werder Bremen und Nürnberg. Mit Bayern wurde er Deutscher Meister und UEFA-Cup-Sieger, mit Werder gewann er den DFB-Pokal. Nun übernimmt Frey die sportliche Gesamtverantwortung bei einem Klub, der als Tabellenzweiter der 2. Bundesliga vom Aufstieg träumt. Er wolle die zuletzt eingeschlagene Richtung beibehalten und gemeinsam mit den weiteren Vorständen sowie den Mitarbeitenden eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft gestalten.

09:58 Uhr

Profi-Klubs jagen Sanogo – doch eine Regel bremst den Winterwechsel

imago1085425811h
Malick Sanogo steht aktuell bei Chemie Leipzig unter Vertrag. (Foto: Imago)

Malick Sanogo hat sich bei der BSG Chemie Leipzig in den Fokus höherklassiger Vereine gespielt. Nach Informationen von RTL/ntv steht der 22 Jahre alte Offensivspieler bei einem Zweitligaklub sowie bei mehreren Drittligisten auf dem Zettel. Ein regulärer Vereinswechsel im Winter ist allerdings nicht ohne Weiteres möglich. Sanogo absolvierte zu Beginn der Saison bereits ein Pflichtspiel für den FSV Schöningen in der Regionalliga Nord, ehe er im August nach Leipzig wechselte. Da ein Spieler innerhalb einer Saison nicht für drei unterschiedliche Klubs in Pflichtspielen eingesetzt werden darf, könnte Sanogo bei einem weiteren Verein zunächst nicht auflaufen. Realisierbar wäre ein Transfer deshalb nur mit einer direkten Rückleihe zu Chemie Leipzig. Der neue Klub könnte sich den Angreifer im Winter sichern, ihn aber erst nach Saisonende in den eigenen Kader aufnehmen.

Sanogos Vertrag bei Chemie läuft bis zum Sommer 2027 und enthält eine Option auf Verlängerung, die dann vorher gezogen werden müsste. Ein Wechsel im Sommer gilt daher aktuell als wahrscheinlicher. In der laufenden Spielzeit kommt der gebürtige New Yorker in zehn Partien der Regionalliga Nordost auf zwei Tore und vier Vorlagen. Hinzu kommen zwei Treffer in zwei Spielen des Sachsenpokals sowie der vorherige Regionalliga-Nord-Einsatz für Schöningen. Der 1,82 Meter große Linksfuß wird vornehmlich als Mittelstürmer eingesetzt, kann aber auch auf beiden offensiven Außenbahnen spielen. Sanogo besitzt die Staatsangehörigkeiten der USA und der Elfenbeinküste und absolvierte zwei U23-Länderspiele für die Ivorer. Seine Vielseitigkeit, sein Tempo und die sechs direkten Torbeteiligungen für Leipzig haben das Interesse aus der 2. Bundesliga und der 3. Liga geweckt. Für Chemie eröffnet die besondere Konstellation eine interessante Möglichkeit: Der Regionalligist könnte im Winter eine Ablöse erzielen und zugleich bis zum Saisonende weiter auf Sanogo setzen. Ob einer der Interessenten dieses Modell konkret verfolgt, ist offen.

09:24 Uhr

Bayern droht die Absage: Supertalent JJ Gabriel will zu Real!

imago1083375235h
JJ Gabriel hat sich für Real Madrid entschieden. (Foto: Imago)

Der FC Bayern droht im Werben um JJ Gabriel leer auszugehen. Nach Sky-Informationen hat sich das 16 Jahre alte Ausnahmetalent von Manchester United grundsätzlich mündlich mit Real Madrid auf einen Wechsel geeinigt. Die Königlichen waren bereits als Favorit in das Rennen gegangen und befinden sich nun in der Pole Position. Der Transfer soll im nächsten Schritt finalisiert werden, unterschrieben ist allerdings noch nichts. Deshalb haben sich neben den Münchnern auch der FC Barcelona und Paris Saint-Germain noch nicht vollständig aus dem Poker verabschiedet. Barcelona lag ebenfalls weit vorne und bemüht sich weiter um Gabriel, doch der Spieler tendiert derzeit zu Real. Der FC Bayern hielt den Kontakt zur Spielerseite aufrecht, besaß im Wettbewerb um den Youngster bislang aber nur Außenseiterchancen.

Der Plan sieht nach Sky-Informationen weiterhin vor, dass Gabriel Manchester United bereits im Januar 2027 verlässt. Voraussetzung für den frühen Wechsel ist ein EU-Pass, der den Transfer des Minderjährigen innerhalb Europas ermöglichen würde. Fest steht demnach, dass der Abschied aus Manchester im Jahr 2027 erfolgen soll. United kämpft zwar um einen Verbleib seines Juwels, die Zukunft des Teenagers dürfte jedoch außerhalb Englands liegen. Für den aufnehmenden Klub wäre keine klassische Millionenablöse fällig, dennoch ist das Geschäft finanziell äußerst anspruchsvoll. Das Gesamtpaket aus Gehalt, Signing Fee und Provisionen bewegt sich im Millionenbereich und war auch für Bayern eine hohe Hürde. Real scheint bereit zu sein, die finanziellen Bedingungen zu erfüllen und Gabriel eine überzeugende sportliche Perspektive aufzuzeigen. Solange die Verträge nicht unterschrieben sind, bleibt die Tür für Bayern, Barcelona und PSG offen. Die mündliche Einigung verschafft Madrid im Kampf um eines der begehrtesten europäischen Talente seines Jahrgangs aber einen entscheidenden Vorsprung.

03:20 Uhr

Offiziell: Der Körper sagt Stopp – Ospina beendet seine Karriere

imago1079287024h
David Ospina hat seine Karriere beendet. (Foto: Imago)

David Ospina beendet im Alter von 38 Jahren seine aktive Laufbahn. Der langjährige Torhüter der kolumbianischen Nationalmannschaft gab seine Entscheidung in einem emotionalen Video auf Instagram bekannt. Ausschlaggebend für den Abschied sind anhaltende Beschwerden am rechten Ellbogen. „Ich gehe nicht, weil ich will. Ich tue es, weil ich auf meinen Körper höre“, erklärte Ospina. Sein letztes Pflichtspiel bestritt er im Mai für seinen Ausbildungsverein Atlético Nacional, zu dem er 2024 nach 16 Jahren im Ausland zurückgekehrt war. Anschließend unterschrieb der Routinier noch beim mexikanischen Klub Atlante, kam dort wegen der erneut aufgetretenen Verletzungsprobleme jedoch nicht mehr zum Einsatz. Sein Vertrag wurde vorzeitig beendet. Nun zieht Ospina einen Schlussstrich unter eine mehr als zwei Jahrzehnte dauernde Profikarriere, die 2006 bei Atlético Nacional begonnen hatte.

2008 wagte Ospina den Schritt nach Europa und etablierte sich bei OGC Nizza als Stammtorhüter. Sechs Jahre später wechselte er zum FC Arsenal. Mit den Londonern gewann der Kolumbianer 2015 und 2017 den FA Cup, blieb hinter Petr Cech aber häufig nur die Nummer zwei. Über eine Leihe führte ihn sein Weg 2018 zur SSC Neapel, die ihn später fest verpflichtete. Mit den Süditalienern holte Ospina 2020 die Coppa Italia. Es folgten zwei Jahre bei Al-Nassr, ehe er zu Atlético Nacional zurückkehrte. Seine größte Bedeutung erlangte Ospina im Trikot Kolumbiens. Der Schlussmann nahm an drei Weltmeisterschaften teil und erreichte 2014 mit der Auswahl das Viertelfinale. Mit 131 Länderspielen teilt er sich den kolumbianischen Rekord mit James Rodríguez. Ospina bedankte sich bei seinen Vereinen, Mitspielern, Trainern und seiner Familie. Er gehe nicht als Gescheiterter, sondern voller Dankbarkeit für die Erlebnisse, die ihm der Fußball ermöglicht habe.

20:06 Uhr

Offiziell: Ende einer Ära! Schmidt verlässt Heidenheim

imago1085356184h
Frank Schmidts Zeit in Heidenheim endet. (Foto: Imago)

Beim 1. FC Heidenheim endet im kommenden Sommer eine große Trainerära. Frank Schmidt wird seinen am 30. Juni 2027 auslaufenden Vertrag auf eigenen Wunsch nicht verlängern und nach dann fast 20 Jahren als Cheftrainer eine Pause einlegen. Das gab der Zweitligist am Dienstagabend bekannt. Der 52-Jährige informierte Vorstandschef Holger Sanwald bereits am Montag über seine Entscheidung. Der Verein hatte sich bis zuletzt um eine weitere Zusammenarbeit bemüht. Schmidt erklärte jedoch, dass in den vergangenen Wochen der Entschluss gereift sei, einen Schlussstrich zu ziehen und dem FCH frühzeitig Planungssicherheit zu geben. Über seine Zeit nach dem 1. Juli wolle er sich bis zum Saisonende keine Gedanken machen. Zunächst gelte seine volle Konzentration dem sportlichen Abschluss seiner historischen Amtszeit. Nach zehn Spieltagen belegt Heidenheim mit 15 Punkten den sechsten Tabellenplatz der 2. Bundesliga.

Schmidt hatte das Traineramt am 17. September 2007 übernommen und den damals in der Oberliga spielenden Klub bis in die Bundesliga geführt. Unter seiner Leitung gelangen dem FCH die Aufstiege in die Regionalliga, die 3. Liga, die 2. Bundesliga und schließlich 2023 erstmals ins deutsche Oberhaus. Bereits in der ersten Bundesliga-Saison qualifizierte sich Heidenheim für den Europapokal und trat anschließend in der Conference League an. Auch nach dem Abstieg im vergangenen Sommer hielten Klub und Trainer an ihrem gemeinsamen Weg fest. Sanwald bezeichnete die Entscheidung als Zäsur und würdigte Schmidt als Architekten der sportlichen Entwicklung. Die frühe Klarheit verschafft den Verantwortlichen nun mehrere Monate für die Suche nach einem Nachfolger. Einen Kandidaten oder konkreten Zeitplan nannte der Verein nicht. Schmidt möchte sein letztes Kapitel mit maximalem Erfolg abschließen, bevor am Saisonende eine Ära endet, deren Beständigkeit im Profifußball nahezu einmalig ist.

20:05 Uhr

Milic vor Zweitliga-Wechsel?

imago1084962110h
Denis Milic könnte es in die zweite Bundesliga ziehen. (Foto: Imago)

Denis Milic hat sich mit seinem Saisonstart in den Fokus höherklassiger Vereine gespielt. Nach Informationen von RTL/ntv beschäftigen sich ADO Den Haag, der FK Sarajevo und ein Klub aus der 2. Bundesliga konkret mit dem Offensivspieler des FV Illertissen. Die wahrscheinlichste Variante ist ein Wechsel im kommenden Winter zu dem deutschen Zweitligisten. Eine Entscheidung steht noch aus. Milic steht in Illertissen bis zum 30. Juni 2028 unter Vertrag, weshalb eine Ablöse fällig würde. Angebote aus der 3. Liga hat die Spielerseite bereits abgelehnt. Der nächste Karriereschritt soll direkt auf ein höheres Niveau führen. Auch die ausländischen Interessenten sind reizvoll: Den Haag bietet eine Perspektive im niederländischen Fußball, Sarajevo eine Rückkehr in das Land, dessen Staatsangehörigkeit Milic besitzt. Aktuell führt die heißeste Spur jedoch nach Deutschland.

Seine Leistungsdaten erklären das Interesse. In der laufenden Saison der Regionalliga Bayern kommt Milic nach 16 Einsätzen auf zehn Tore und drei Vorlagen. Hinzu kommen zwei Treffer in zwei Spielen des Bayerischen Landespokals. Damit gehört der 1,87 Meter große Rechtsfuß zu den auffälligsten Offensivspielern der Liga. Der 22-Jährige wird vor allem auf dem linken Flügel eingesetzt, kann aufgrund seiner Physis, seines Zuges zum Tor und seiner Variabilität aber auch zentraler spielen. Der bosnisch-herzegowinische Angreifer hat beim FV Illertissen über mehrere Jahre Spielpraxis im Männerbereich gesammelt und seinen Vertrag erst im Februar vorzeitig bis 2028 verlängert. Damals band der Regionalligist einen Spieler, der bereits das Interesse anderer Vereine geweckt hatte. Seine aktuelle Entwicklung hat die Verhandlungsposition des FVI gestärkt. Kommt es im Winter zu einer Einigung, würde Milic Illertissen dennoch vorzeitig verlassen. Das Zweitliga-Interesse könnte nun Bewegung in die Personalie bringen.

14:16 Uhr

Offiziell: 4:1 verspielt – Lausanne trennt sich von Elsner

imago1084413191h
Luka Elsner ist nicht länger Trainer vom FC Lausanne-Sport. (Foto: Imago)

Der FC Lausanne-Sport und Cheftrainer Luka Elsner gehen nach nur fünf Monaten wieder getrennte Wege. Wie das Schlusslicht der Schweizer Super League am Dienstag offiziell mitteilte, verständigten sich beide Seiten nach Gesprächen über die sportliche Situation auf ein vorzeitiges Ende der Zusammenarbeit. Elsner hatte das Amt am 1. Juni übernommen und einen Vertrag bis 2028 unterschrieben. In zwölf Ligapartien holten die Waadtländer unter dem 44 Jahre alten Slowenen allerdings lediglich sechs Punkte und nur einen Sieg. Hinzu kamen zwei erfolgreich überstandene Runden im Schweizer Cup. Den endgültigen Ausschlag dürfte die spektakuläre 4:5-Heimniederlage gegen den FC Thun gegeben haben: Lausanne führte in seinem Jubiläumsspiel bis zur 70. Minute noch mit 4:1, gab die Partie anschließend aber vollständig aus der Hand und blieb am Tabellenende hängen.

Trotz der sportlichen Talfahrt fand der Verein zum Abschied lobende Worte für Elsner. Lausanne würdigte dessen Professionalität, Engagement und methodische Arbeit. Auch die von ihm eingebrachten Werkzeuge hätten zur Weiterentwicklung des Trainerstabs beigetragen und sollen dem Klub erhalten bleiben. Weil im Profifußball letztlich jedoch die Resultate entscheidend seien, sei die Trennung zum jetzigen Zeitpunkt für alle Beteiligten die beste Lösung. Wer die Mannschaft künftig übernimmt, ist noch offen. Der Klub kündigte an, seine neue sportliche Organisation erst nach einer Entscheidung zu kommunizieren. Für Elsner endet damit ein kurzes Kapitel seiner Trainerlaufbahn. Vor seinem Engagement in der Schweiz hatte der frühere Coach von Le Havre, Stade Reims und Standard Lüttich bis April 2026 beim polnischen Erstligisten Cracovia gearbeitet. Lausanne steht vor einem wichtigen Kellerduell: Am Samstag gastiert das Schlusslicht beim Grasshopper Club Zürich und muss verhindern, dass der Rückstand auf die Konkurrenz weiter anwächst.

13:00 Uhr

Offiziell: Sunderland setzt Zeichen – Brobbey bleibt bis 2031

imago1085444272h
Brian Brobbey hat seinen Vertrag verlängert. (Foto: Imago)

Der AFC Sunderland hat den Vertrag mit Brian Brobbey vorzeitig und langfristig verlängert. Wie die Black Cats am Dienstag offiziell bekanntgaben, unterschrieb der niederländische Nationalstürmer ein neues Arbeitspapier bis zum Sommer 2031. Sein bisheriger Kontrakt wäre noch bis 2029 gültig gewesen. Brobbey war am 1. September 2025 von Ajax Amsterdam nach Nordostengland gewechselt und hat sich seither zu einer wichtigen Größe in der Offensive entwickelt. In 40 Pflichtspielen für Sunderland erzielte der 24-Jährige zehn Treffer. Mit seiner Physis, seinem Tempo und seiner Präsenz im Strafraum gibt der Angreifer dem Team ein Profil, das im Kader nur schwer zu ersetzen ist. Die frühzeitige Verlängerung belohnt seine Entwicklung und schafft zugleich langfristige Planungssicherheit auf einer Schlüsselposition. Für Brobbey ist sie zugleich ein Bekenntnis zu dem ambitionierten Weg, den Sunderland seit seiner Rückkehr in die Premier League eingeschlagen hat.

Schon in seiner ersten Saison hatte Brobbey mit wichtigen Toren seinen Anteil daran, dass sich Sunderland für den Europapokal qualifizierte. Zu seinen bisherigen Höhepunkten im Trikot der Black Cats gehören Treffer gegen den FC Arsenal und den großen Rivalen Newcastle United. Im September 2026 setzte der ehemalige Ajax-Stürmer mit einem Dreierpack bei Manchester City noch einen drauf: Es war der erste Premier-League-Hattrick eines Sunderland-Spielers seit Jermain Defoe im Jahr 2016. Brobbey erklärte anlässlich seiner Verlängerung, dass er das Vertrauen des Vereins spüre, weiter wachsen und der Mannschaft mit Toren helfen wolle. Sportdirektor Florent Ghisolfi verwies auf den gemeinsamen Glauben an die weitere Entwicklung des Niederländers. Mit der Bindung bis 2031 sendet Sunderland deshalb auch ein klares Signal: Einer der prägenden Offensivspieler soll die nächsten Entwicklungsschritte des Klubs dauerhaft mitgestalten.

09:55 Uhr

Offiziell: Nuno-Aus! West Ham zieht die Reißleine

imago1085322293h
Nuno Espirito Santo ist nicht länger Trainer von West Ham United. (Foto: Imago)

West Ham United hat auf den schwachen Start in die Championship reagiert und sich mit sofortiger Wirkung von Nuno Espírito Santo getrennt. Das bestätigte der Premier-League-Absteiger am Dienstagvormittag. Nach 13 Spieltagen stehen die Hammers mit sechs Siegen, vier Unentschieden und drei Niederlagen lediglich auf Rang acht. Vor allem die jüngsten Rückschläge im eigenen Stadion erhöhten den Druck: Dem 2:3 gegen den FC Southampton folgte am Samstag ein 1:3 gegen West Bromwich Albion. Die Klubführung überprüfte den Saisonstart daraufhin und kam zu dem Schluss, dass ein Trainerwechsel notwendig sei, um die Ziele des Vereins nicht aus den Augen zu verlieren. West Ham war nach dem Abstieg als einer der Favoriten auf die direkte Rückkehr in die Premier League in die Saison gegangen. Der 52-jährige Portugiese hatte den Klub im September 2025 übernommen und war trotz des Abstiegs zunächst im Amt geblieben.

Gemeinsam mit Nuno verlassen auch Assistent Rui Pedro Silva und Torwarttrainer Rui Barbosa den Verein. Die Suche nach einem dauerhaften Nachfolger läuft nach Angaben der Londoner bereits. Bis eine neue Lösung gefunden ist, übernehmen der langjährige West-Ham-Profi Mark Noble, Steve Potts und Gerard Prenderville vorübergehend die Verantwortung. Das Trio bereitet die Mannschaft auf das Auswärtsspiel bei Cardiff City am Mittwochabend vor. Viel Zeit für Veränderungen bleibt nicht. Nach der Partie in Wales steht am Samstag bereits das Gastspiel bei den Blackburn Rovers an, ehe die Länderspielpause dem Verein mehr Zeit für die Trainersuche verschafft. Für West Ham geht es darum, den Anschluss an die Aufstiegsplätze nicht zu verlieren und schnell wieder Stabilität zu entwickeln. Wer Nuno dauerhaft beerben soll, ließ der Klub in seiner Mitteilung offen. Bis zur Vorstellung des neuen Cheftrainers wollen die Verantwortlichen keine weiteren Angaben zum Auswahlprozess machen.