Der 1. FC Nürnberg hat die Nachfolge des zu Eintracht Frankfurt wechselnden Joti Chatzialexiou schnell geregelt. Dieter Frey übernimmt mit sofortiger Wirkung den Posten als Sportvorstand beim Club. Damit setzt der fränkische Traditionsverein auf eine interne Lösung und befördert seinen bisherigen Direktor des Nachwuchsleistungszentrums. Eigentlich war vorgesehen, dass Chatzialexiou erst zum 1. Februar 2027 nach Frankfurt wechselt und die Nürnberger durch das Wintertransferfenster führt. Durch Freys sofortigen Amtsantritt sind die sportlichen Verantwortlichkeiten früher neu geordnet. Aufsichtsratschef Peter Meier bezeichnete den 54-Jährigen als „logische und bestmögliche Lösung“, um den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Frey habe maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Nachwuchsarbeit, der Förderung eigener Talente und deren regelmäßigem Sprung zu den Profis.
Der frühere Bundesliga-Profi ist eng mit dem 1. FC Nürnberg verbunden. Zwischen 2001 und 2004 lief Frey selbst für den Club auf, anschließend arbeitete er unter anderem als Nachwuchstrainer und Ausbildungsleiter. Nach seiner aktiven Karriere studierte er Lehramt und unterrichtete Mathematik sowie Wirtschaft und Recht an der Bertolt-Brecht-Schule in Nürnberg. Seit Sommer 2024 war er hauptamtlich für den FCN tätig, im Februar 2026 stieg er zum Direktor ClubNachwuchs auf. Als Profi absolvierte der frühere U-Nationalspieler 128 Bundesliga-Partien für den FC Bayern München, den SC Freiburg, Werder Bremen und Nürnberg. Mit Bayern wurde er Deutscher Meister und UEFA-Cup-Sieger, mit Werder gewann er den DFB-Pokal. Nun übernimmt Frey die sportliche Gesamtverantwortung bei einem Klub, der als Tabellenzweiter der 2. Bundesliga vom Aufstieg träumt. Er wolle die zuletzt eingeschlagene Richtung beibehalten und gemeinsam mit den weiteren Vorständen sowie den Mitarbeitenden eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft gestalten.

