Transfer-Ticker

Offiziell: Fonseca verlässt Lyon – Sporting zahlt Millionen

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Paulo Fonseca ist nicht länger Trainer von Olympique Lyon. (Foto: Imago)
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04.11.2026 | 11:00 Uhr

Paulo Fonseca verlässt Olympique Lyon und steht unmittelbar vor einem Engagement bei Sporting Lissabon. OL gab am Mittwoch offiziell bekannt, den 53 Jahre alten Portugiesen von seinen Aufgaben freigestellt zu haben. Fonseca hatte die Vereinsführung zuvor darüber informiert, dass er das Angebot aus seiner Heimat annehmen und Lyon während der laufenden Saison verlassen möchte. Der französische Klub erklärte, diese unerwartete Entscheidung und deren Zeitpunkt zu bedauern. Eine Fortsetzung der Zusammenarbeit sei nach dem klaren Wechselwunsch jedoch nicht mehr sinnvoll gewesen. Fonsecas Vertrag in Lyon wäre noch bis zum 30. Juni 2027 gelaufen. Sporting zahlt für die vorzeitige Auflösung eine Entschädigung in Höhe von fünf Millionen Euro. Der Klub aus Lissabon hat den Trainer noch nicht selbst präsentiert, durch die Mitteilung aus Lyon ist der bevorstehende Wechsel aber praktisch bestätigt.

Fonseca hatte Olympique Lyon im Januar 2025 übernommen und die Mannschaft trotz der schwierigen finanziellen Situation wieder in die französische Spitzengruppe geführt. In der laufenden Saison liegt OL auf Rang drei und damit nur drei Punkte hinter Meister Paris Saint-Germain. Insgesamt betreute der Portugiese die Mannschaft in 83 Pflichtspielen. Bis zur nächsten Länderspielpause übernimmt zunächst der bisherige Co-Trainer Jorge Maciel, während die Verantwortlichen nach einer dauerhaften Lösung suchen. In Lissabon folgt Fonseca auf Rui Borges, von dem sich Sporting am Sonntag getrennt hatte. Für den früheren Trainer der AS Rom, der AC Mailand, des OSC Lille und von Schachtar Donezk bedeutet der Wechsel die Rückkehr in seine Heimat. Dort hatte er unter anderem den FC Porto und Sporting Braga betreut. Mit Braga gewann er 2016 den portugiesischen Pokal, ehe er ins Ausland wechselte. Nun soll Fonseca Sporting wieder auf Kurs bringen und den Tabellendritten zurück in das Titelrennen führen.

Verwendete Quelle: ntv.de