"Monströse Ungerechtigkeit"Charles bringt keine Entschuldigung für Sklaverei über die LippenEs geht um unbeschreibliches Leid, das verursacht wurde, und Unmengen an Geld, die verdient wurden. Bis ins 19. Jahrhundert hinein beteiligt sich Großbritannien am Sklavenhandel. In der Gegenwart tut sich das Königreich schwer, damit den richtigen Umgang zu finden - auch Charles.03.11.2026
Scherz mit politischer NoteIdris Elba überrascht König Charles mit frechem SpruchBei seiner Karibikreise ist König Charles auf Idris Elba getroffen. Der Schauspieler begrüßt den Monarchen mit einem lockeren Spruch und erlaubt sich einen Scherz über den Premierminister von Antigua und Barbuda. Dahinter steckt ein durchaus ernstes politisches Thema.03.11.2026
Besuch auf den BahamasKönig Charles erkennt "großes Leid" der Sklaverei anMillionen Afrikaner wurden einst auf englischen Schiffen verschleppt. Schon auf der ersten Station seiner Karibikreise nennt König Charles die Ungerechtigkeiten beim Namen. Um Verzeihung bittet er nicht. 28.10.2026
Debatte über KolonialismusKönig Charles steht vor "größtem Risiko" seiner RegentschaftFür König Charles geht es in der kommenden Woche auf eine neuntägige Reise durch die Karibik. Angesichts der Debatte über von Großbritannien verübtes historisches Unrecht könnte es zu ungemütlichen Situationen kommen.25.10.2026
Dezimierung um 93 ProzentZahl der Aborigines war vor Ankunft der Europäer wohl viel höher als gedachtAborigines sind die indigenen Ureinwohner Australiens. Doch seit der Ankunft der ersten Siedler 1788 auf dem Kontinent kommt es zu einer radikalen Dezimierung der indigenen Bevölkerung um 93 Prozent - und das innerhalb von 70 Jahren. Der Rückgang ist wesentlich höher als bisher gedacht. 18.09.2026
Mehr als eine AdresseWenn Straßen nach Kolonialisten und Völkermördern heißenUmbenennen oder nicht? Um Straßennamen mit kolonialem Hintergrund entbrennen immer wieder hitzige Debatten. Ein Forschungsprojekt will die Auseinandersetzungen nun sprachlich dokumentieren.13.09.2026Von Torsten Landsberg
EU-Pässe für Zehntausende Spanien will Menschen aus Westsahara massenhaft einbürgernSeit Jahrzehnten ist die Westsahara umstritten. Dort leben rund 610.000 Menschen – und bald könnte fast jeder Dritte von ihnen Spanier werden. Die ehemalige Kolonialmacht Spanien könnte damit die Karten in dem Konflikt neu mischen. 10.09.2026
Ein Virus, Millionen ToteEuropäer brachten Pocken nach AmerikaNach der Entdeckung Amerikas raffen die Pocken millionenfach indigene Einwohner auf dem Kontinent hin. Ein internationales Forschungsteam bestätigt nun einen langgehegten Verdacht: Die europäischen Siedler brachten sie aus ihrer Heimat mit.01.08.2026
90 Jahre Spanischer Bürgerkrieg"Es gibt eine bedenkliche Renaissance des Franco-Kultes"Francisco Franco gehörte vor 90 Jahren nicht zum Kern der spanischen Putschisten. Doch im Bürgerkrieg schwang er sich zur Führungsfigur auf und begründete seine lange faschistische Diktatur. Historiker Till Kössler spricht über Francos Hang zur Gewalt und den anhaltenden Kult um den "Caudillo".17.07.2026Interview: Markus Lippold
250 Jahre Unabhängigkeit"In Trumps Augen ist amerikanische Geschichte immer großartig"Warum sagen sich vor 250 Jahren 13 amerikanische Kolonien vom britischen Mutterland los? Welche Mythen begleiten die Gründung der USA? Und welches Geschichtsbild hat Donald Trump? Darüber spricht der Historiker Michael Hochgeschwender im Interview.28.06.2026Interview: Markus Lippold
"Lumumba"-Anhänger fehltWarum die DR Kongo auf ihren Super-Fan verzichten mussteDie DR Kongo feiert gegen Portugal einen überraschenden Erfolg mit dem Unentschieden im Auftaktspiel. Doch einer ihrer treuesten und auffälligsten Anhänger kann bei dem Spiel in Houston nicht dabei sein. 17.06.2026Von Lukas Märkle