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"Ultrarechte Welle" im ZerfallSpaniens Regierungschef sieht US-Wahlergebnis als Zeichen für weltweit Rückläufigen Rechtsdruck

04.11.2026, 11:20 Uhr
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(Foto: picture alliance / Juan Carlos Rojas)

Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez sieht nach dem haushohen Sieg der Demokraten bei der US-Kongresswahl die weltweite ultrarechte Welle im Zerfall.

 "Es ist in Brasilien passiert. Es ist gerade in den USA passiert. Und es wird bald auch in Spanien passieren", erklärte Sánchez am Mittwoch im Onlinedienst X.

"Die ultrarechte Welle, auf der auch (Alberto Núñez) Feijóo und (Santiago) Abascal surfen wollen, wächst nicht mehr: Sie zerfällt", betonte der sozialistische Regierungschef unter Bezug auf die Vorsitzenden der konservativen Volkspartei PP und der ultrarechten Vox-Partei.

Sánchez steht vor der vorgezogenen Neuwahl Ende November im eigenen Land unter starkem Druck. Die Wahl könnte der Vox-Partei den Weg in die Regierung ebnen. PP-Chef Feijóo strebt das Amt des Regierungschefs an und wird dafür auf die Stimmen der Vox angewiesen sein. Auf kommunaler und regionaler Ebene arbeiten die Parteien bereits seit Jahren zusammen.

Die Gesellschaft in den USA habe bei der Wahl "gegen eine Politik gestimmt, die nur zur Verarmung führt. Gegen Hass. Gegen Machismo. Gegen Klimaleugnung und gegen die Privilegien der Eliten", schrieb Sánchez.

Bei den sogenannten Midterms musste US-Präsident Donald Trump eine krachende Niederlage einstecken. Die Demokraten eroberten die Mehrheiten im Repräsentantenhaus und im Senat von Trumps Republikanern zurück.

Zuvor war in Brasilien bei der Präsidentschaftswahl der linksgerichtete Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva im Amt bestätigt worden. Er setzte sich gegen den rechtsgerichteten Herausforderer Flávio Bolsonaro durch.

Quelle: ntv.de, AFP

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