Der Börsen-TagGewinneinbruch bei BMW
BMW hat im Sommerquartal wegen des Zusammenbruchs des chinesischen Automarkts weniger Gewinn und Umsatz erwirtschaftet. Die Erlöse schrumpften um 5,8 Prozent auf 30,45 Milliarden Euro, wie der Autobauer mitteilte. Der Betriebsgewinn sank um 29,7 Prozent auf 1,59 Milliarden Euro. Die für das Unternehmen wichtige Gewinnmarge im Autogeschäft reduzierte sich um 1,8 Prozentpunkte auf 3,4 Prozent. In den USA und in Europa verkaufte BMW zwar mehr Autos als vor Jahresfrist, das konnte den Rückgang in China allerdings nur zum Teil ausgleichen.
Bereits gestern hatte BMW die Prognose zum zweiten Mal in diesem Jahr gesenkt und rechnet nun nur noch mit einer Marge im Autogeschäft von plus/minus 0,5 Prozent. Dabei spielen Abschreibungen eine Rolle, die im vierten Quartal verbucht werden sollen. Der neue BMW-Chef Milan Nedeljkovic räumt im Portfolio auf und nimmt einige ältere Elektromodelle vorzeitig vom Markt.