Der Börsen-TagRohstoffpreise belasten Continental
Continental stemmt sich gegen die steigenden Rohmaterial-Preise und den schwachen Automarkt. Im dritten Quartal bröckelte der Umsatz im Reifengeschäft - dem verbleibenden Kerngeschäft - um 1,5 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro, wie der Autozulieferer mitteilte. Das bereinigte operative Ergebnis verbesserte sich aber um knapp sieben Prozent auf 514 Millionen Euro, die bereinigte Rendite vor Zinsen und Steuern (Ebit-Marge) kletterte damit auf 14,9 Prozent.
Unter dem Strich schrieb Continental mit 349 Millionen Euro wieder schwarze Zahlen, nachdem die Abspaltung der Autozuliefer-Sparte Aumovio und der Verkauf der Originalteile-Sparte OESL vor Jahresfrist zu einem Verlust von 756 Millionen Euro geführt hatten. Continental hatte das Geschäft mit Gummi-Produkten für Automobilhersteller (OESL) im Frühjahr verkauft und sich im Sommer auch von der Kunststofftechnik-Sparte ContiTech getrennt. Diese geht für vier Milliarden Euro an den Finanzinvestor Lone Star, der Verkauf ist aber noch nicht abgeschlossen.